Forschung zum Abbau von Verschlämmungsschichten

Hochwasserschutz beginnt auf der Fläche


Zusammenfassung

Zur Bestimmung der wirkenden Einflüsse auf die Verschlämmungsschicht werden im Freiland, sowie im Labor umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. In einem eigens dafür umgebauten Siloturm wird mit Hilfe eines Laborregensimulators, der in einer Höhe von 8 Metern installiert ist, der natürliche Niederschlag nachgebildet. 

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Staunaesse auf dem Acker

Der Verschärfung der Hochwasserproblematik liegen neben der globalen Klimaveränderung auch direkte anthropogene Veränderungen der Landschaft zugrunde. Durch eine intensivierte Bodennutzung verringert sich die Stabilität des Bodengefüges, die Verschlämmungsneigung der Bodenoberfläche wird erhäht (LFU, 2002). Die Bildung von Oberflächenverschlämmungen auf Ackerböden stellt eine bedeutende Einschränkung des natürlichen Infiltrations- und Retentionsvermögens des Bodens dar. Die Wasserleitfähigkeit bzw. die Infiltrationsrate des Bodens verringert sich, wodurch das Niederschlagswasser nicht vollständig oder schnell genug in den Boden infiltrieren kann, die Entstehung von Oberflächenabfluss wird gefördert (KLAGHOFER, 1991; WILD, 1995) wodurch die Hochwassergefahr steigt.

Den Verschlämmungsprozessen, die zum Aufbau von Struktur- und Depositionskrusten führen, stehen destruktive Mechanismen gegenüber, die eine Degeneration der Krusten und die Wiederherstellung einer Aggregatstruktur bewirken können.

Zur Bestimmung der wirkenden Einflüsse auf die Verschlämmungsschicht werden im Freiland, sowie im Labor umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. In einem eigens dafär umgebauten Siloturm wird mit Hilfe eines Laborregensimulators, der in einer Höhe von 8 Metern installiert ist, der natürliche Niederschlag nachgebildet.